Das „Cocolo“ Restaurant in Berlin hat inzwischen 2 Ableger in Kreuzberg und Mitte Richtung Prenzlauer Berg. Neue Gäste erwartet hier als erstes eine kleine Überraschung, denn besonders im Cocolo Prenzlauer Berg darf man gut und gerne mal eine halbe Stunde warten bevor man zu einem Sitzplatz kommt. Und genau diese Besonderheit sollte Ramenliebhaber schon aufhorchen lassen. Dass man nämlich vor Restaurants mit Warteschlangen konfrontiert wird, ist selbst in Berlin eine Seltenheit. Wer hier das Cocolo Restaurant ohne Schlangen erleben möchte, der sollte sich für das etwas größere Restaurant in Berlin Kreuzberg entscheiden.

Als Hauptgerichte gibt es hier verschiedene traditionelle Ramenarten wie zum Beispiel Tonkotsu, Shoyu oder Chashu Ramen. Aber auch an Leute, die Fleisch eher nicht so mögen wurde hier gedacht. Dafür gibt es eine Vegane Variante die allerdings mindestens genauso Liebevoll wie alle anderen zubereitet wird. Auch an Beilagen erwarten die Konsumenten hier allerhand fernöstliche Köstlichkeiten. So kann man hier vor dem eigentlichen Hauptgericht schon ein paar Edamame (gegarte Sojabhohnen) genießen oder auch Gyoza (gebratene Teigtaschen). Damit auch die japanischen Hauptgerichte immer an den indivduellen Geschmack des Kunden angepasst sind, kann man sich hier an den verschiedenen Beilagen bedienen. Sojasauce als „All-time-favourite“ ist natürlich mit von der Partie aber auch Sesam, Chili oder Wasabi könnten den Gerichten hier den gewissen Kick geben.

Zubereitung Hautnah

Besonders wer das Cocolo-Ramen in Berlin Mitte besucht, kann sich darauf verlassen dass man nicht nur mit dem Essen auf seine Kosten kommt. Solange man früh genug da war und sich einen guten Platz in der Schlange gesichert hat, kann man sich auch an die Bar setzen, wo die Köche sowohl die Ramen-Gerichte als auch die Beilagen und Getränke vor den Augen der Gäste zubereiten. Wer auch beim Getränk ein möglichst authentisches Erlebnis erwartet, dem kann ich hier nur die „hausgemachte“ Limonade ans Herz legen. Nicht nur aufgrund des süßen Bechers sondern auch weil sie nicht zu stark gesüßt wurde und man die Citrusfrucht deshalb tatsächlich noch angenehm intensiv schmecken kann.

Die Einrichtung ist bewusst Schlicht gehalten und lenkt nicht vom Service und Essen ab. Das tut der Atmosphäre allerdings keinen Abriss. Besonders im Sommer ist das Restaurant einen Besuch Wert, da neben der Bar und den innenliegenden Tischen, dann auch noch der Außenbereich öffnet mit Überdachten Massivholztischen in einem lichtdurchfluteten Innenhof. Dieser wird sich mit einem anderen anliegenden asiatischen Restaurant geteilt. Wer auf lange Wartezeiten möglichst verzichten will, sollte seinen Besuch daher auf einen warmen & sonnigen Tag legen, an dem auch der Innenhof für Besucher geöffnet ist. Auch Englisch oder Japanisch Kenntnisse können nicht schaden, da nicht alle Bedienungen die deutsche Sprache in ihrem Repertoire haben, was aber dem Aufenthalt hier nur noch mehr Authentizität verleiht.